konzernreporting

Rechnungswesen · Konzernreporting

Konzernreporting für deutsche Tochtergesellschaften

Reporting deutscher Gesellschaften an nationale und internationale Muttergesellschaften – einschließlich Reporting Packages, Konten-Mapping, Überleitungsbuchungen, Intercompany-Abstimmungen und Reporting nach HGB, IFRS oder US GAAP.

Lokales Rechnungswesen · Konzernvorgaben

Deutscher Jahresabschluss und Konzernreporting müssen zusammenpassen

Deutsche Tochtergesellschaften internationaler Unternehmensgruppen führen ihr lokales Rechnungswesen regelmäßig nach deutschen handelsrechtlichen und steuerlichen Anforderungen. Die Muttergesellschaft benötigt dagegen häufig zusätzliche Daten nach einem konzernweit einheitlichen Reporting-Standard.

Dadurch entstehen unterschiedliche Kontenpläne, Bilanzierungsregeln, Bewertungsansätze und Reporting-Fristen. Lokale HGB-Zahlen müssen auf den Konzernkontenplan gemappt und gegebenenfalls durch Überleitungsbuchungen an IFRS, US GAAP oder andere Group Accounting Policies angepasst werden.

Wir unterstützen deutsche Tochtergesellschaften bei dieser Schnittstelle zwischen lokalem Rechnungswesen und Group Finance – von einzelnen Reporting Adjustments bis zum vollständigen periodischen Reporting Package.

Leistungsumfang

Konzernreporting von der Kontenzuordnung bis zum Reporting Package

Der Leistungsumfang richtet sich nach Reporting-Frequenz, Konzernkontenplan, Rechnungslegungsstandard und den Vorgaben von Group Finance.

01

Konten-Mapping

Zuordnung des deutschen Kontenplans zum konzernweit vorgegebenen Group Chart of Accounts.

  • Sachkonten-Mapping
  • Bilanzkonten
  • GuV-Konten
  • Reporting-Strukturen
  • Mapping-Dokumentation
02

Reporting Package

Erstellung und Befüllung der von der Muttergesellschaft vorgegebenen Reporting-Formulare.

  • Balance Sheet Reporting
  • Profit & Loss Reporting
  • Cash-Flow-Informationen
  • Kontennachweise
  • Zusätzliche Konzernangaben
03

GAAP Adjustments

Ermittlung und Verbuchung von Unterschieden zwischen lokalem HGB und den Konzernrechnungslegungsregeln.

  • Bewertungsunterschiede
  • Ansatzunterschiede
  • Periodisierung
  • Reporting Adjustments
  • Dokumentation
04

Monatsreporting

Regelmäßige Aufbereitung der deutschen Finanzdaten für den monatlichen Konzernabschluss.

  • Monatsabschluss
  • Accruals
  • Abschreibungen
  • Intercompany-Abstimmung
  • Reporting Deadlines
05

Quartalsreporting

Erweiterte periodische Meldungen für Quartalsabschlüsse und Management Reporting.

  • Quarterly Closing
  • Zusätzliche Disclosures
  • Bilanzanalysen
  • Kontennachweise
  • Variance Explanations
06

Jahresreporting

Abstimmung des lokalen Jahresabschlusses mit dem Reporting für den Konzernabschluss.

  • Year-End Reporting
  • Closing Package
  • HGB-Abschlussabstimmung
  • GAAP Adjustments
  • Audit Support
07

Intercompany-Abstimmung

Abstimmung konzerninterner Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze und Aufwendungen.

  • Intercompany Receivables
  • Intercompany Payables
  • Umsatzabstimmung
  • Aufwandsabstimmung
  • Differenzenanalyse
08

Reporting-Kontrollen

Plausibilitätsprüfung und Abstimmung der gemeldeten Zahlen mit dem lokalen Rechnungswesen.

  • Trial Balance Check
  • Bilanzabstimmung
  • GuV-Abstimmung
  • Roll-Forward-Kontrollen
  • Reporting-Dokumentation
09

Zusammenarbeit mit Group Finance

Direkte Abstimmung mit der Finanzabteilung der Muttergesellschaft zu Reporting- und Abschlussfragen.

  • Reporting Instructions
  • Closing Calendar
  • Accounting Questions
  • Follow-up Requests
  • Abstimmung offener Punkte

Reporting Package

Konzernmeldungen vollständig und nachvollziehbar vorbereiten

Ein Reporting Package umfasst häufig deutlich mehr als eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Muttergesellschaften benötigen zusätzliche Informationen zu einzelnen Bilanzpositionen, Intercompany-Beziehungen, Bewegungen im Anlagevermögen, Eigenkapital oder steuerlichen Sachverhalten.

Wir bereiten diese Informationen auf Basis des deutschen Rechnungswesens auf und stimmen die gemeldeten Werte mit der lokalen Buchhaltung beziehungsweise dem HGB-Abschluss ab.

Ziel ist ein Reporting, das sowohl den Konzernvorgaben entspricht als auch jederzeit auf die lokalen Zahlen zurückgeführt werden kann.

Local GAAP · Group GAAP

Überleitung von HGB auf IFRS oder US GAAP

Die lokale Finanzbuchhaltung und der deutsche Jahresabschluss folgen grundsätzlich deutschen Vorgaben. Für das Konzernreporting können dagegen IFRS, US GAAP oder unternehmensspezifische Group Accounting Policies maßgeblich sein.

HGB → IFRS

IFRS-Reporting

Lokale HGB-Zahlen werden um die für das Konzernreporting erforderlichen IFRS-Anpassungen ergänzt.

  • Recognition & Measurement Adjustments
  • Accruals und Provisions
  • Fixed Assets
  • Lease- und sonstige Reporting-Anpassungen
  • Dokumentation der Überleitung
HGB → US GAAP

US-GAAP-Reporting

Deutsche Gesellschaften in U.S.-Konzernen benötigen häufig ein Reporting Package auf US-GAAP-Basis.

  • US-GAAP Adjustments
  • Group Chart of Accounts
  • Reporting Schedules
  • Intercompany Reporting
  • Abstimmung mit U.S. Group Finance

Konten-Mapping

Deutscher Kontenplan und Konzernkontenplan systematisch verbinden

Das Konten-Mapping bildet die technische Grundlage des Konzernreportings. Deutsche Buchhaltungskonten müssen eindeutig den Reporting-Konten der Muttergesellschaft zugeordnet werden.

Dabei genügt eine rein technische Zuordnung häufig nicht. Unterschiedliche Gliederungen oder Bilanzierungslogiken können zusätzliche Aufteilungen oder Reporting Adjustments erforderlich machen.

Ein dokumentiertes Mapping erleichtert die monatliche Bearbeitung, reduziert manuelle Fehler und verbessert die Nachvollziehbarkeit zwischen lokalem Rechnungswesen und Konzernabschluss.

Intercompany

Konzerninterne Salden und Transaktionen frühzeitig abstimmen

Für den Konzernabschluss müssen konzerninterne Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze und Aufwendungen eliminiert werden. Unterschiedliche Buchungszeitpunkte, Wechselkurse oder Kontenzuordnungen können dabei zu Differenzen führen.

Eine regelmäßige Intercompany-Abstimmung bereits vor dem Reporting-Stichtag reduziert Rückfragen und beschleunigt den Abschlussprozess auf Konzernseite.

Bei grenzüberschreitenden Konzernbeziehungen können zusätzlich steuerliche Fragen wie Verrechnungspreise, Management Fees, Finanzierung oder Umsatzsteuer berücksichtigt werden.

Reporting-Prozess

Klare Abläufe für Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse

Schritt 1

Reporting-Anforderungen

Reporting Package, Konzernkontenplan, Accounting Policies und Closing Calendar werden aufgenommen.

Schritt 2

Lokaler Abschluss

Deutsche Buchhaltungsdaten werden abgestimmt und für den Reporting-Stichtag vorbereitet.

Schritt 3

Überleitung

Konten-Mapping, GAAP Adjustments und Intercompany- Abstimmungen werden durchgeführt.

Schritt 4

Konzernmeldung

Reporting Package wird finalisiert und Rückfragen von Group Finance werden bearbeitet.

Internationale Konzernstrukturen

Besonders relevant bei Schweizer und U.S. Muttergesellschaften

Bei ausländisch beherrschten deutschen Tochtergesellschaften treffen lokale deutsche Rechnungslegungs-, Steuer- und Compliance-Anforderungen auf die Reporting-Vorgaben des Konzerns.

DE ↔ CH

Deutsche Tochter einer Schweizer Gruppe

Deutsches HGB-Rechnungswesen kann mit den Vorgaben einer Schweizer Muttergesellschaft und deren Konzernreporting abgestimmt werden.

  • HGB-Abschluss Deutschland
  • Reporting an Schweizer Group Finance
  • Intercompany-Abstimmung
  • Management Fees und Verrechnungspreise
Deutschland–Schweiz
DE ↔ US

Deutsche Tochter eines U.S.-Konzerns

Lokaler HGB-Abschluss und deutsches Steuerreporting können mit US-GAAP-Reporting für die U.S. Muttergesellschaft verbunden werden.

  • HGB Local Books
  • US-GAAP Adjustments
  • Reporting Package
  • Intercompany und Cross-Border Tax
Deutschland–USA

Häufige Fragen

Konzernreporting für deutsche Unternehmen

Unterstützen Sie deutsche Tochtergesellschaften beim Konzernreporting?
Ja. Wir unterstützen deutsche Tochtergesellschaften bei der Aufbereitung ihrer lokalen Rechnungswesendaten für nationale und internationale Muttergesellschaften.
Können Sie Reporting Packages vollständig erstellen?
Ja. Der Leistungsumfang kann von einzelnen Reporting- Anpassungen bis zur vollständigen periodischen Befüllung und Abstimmung des Reporting Package reichen.
Unterstützen Sie auch bei IFRS- oder US-GAAP-Überleitungen?
Ja. Lokale HGB-Zahlen können auf IFRS-, US-GAAP- oder konzernspezifische Reporting-Vorgaben übergeleitet werden. Umfang und Komplexität richten sich nach den Group Accounting Policies.
Übernehmen Sie auch das Konten-Mapping?
Ja. Wir können den deutschen Kontenplan systematisch auf den Konzernkontenplan abbilden und erforderliche Mapping- und Überleitungslogiken dokumentieren.
Unterstützen Sie bei Intercompany-Differenzen?
Ja. Wir können konzerninterne Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze und Aufwendungen abstimmen und Differenzen aufgrund von Timing, Wechselkursen, Mapping oder fehlenden Buchungen analysieren.
Müssen Sie auch unsere laufende Buchhaltung führen?
Nein. Das Konzernreporting kann auch auf Basis einer intern oder extern geführten deutschen Buchhaltung erfolgen. Vor Beginn prüfen wir die verfügbaren Daten, Kontenstruktur und Abstimmungsstände.
Können Buchhaltung, Jahresabschluss und Konzernreporting zusammen beauftragt werden?
Ja. Gerade bei Tochtergesellschaften internationaler Gruppen ist ein integrierter Ansatz häufig effizient, weil lokale Buchhaltung, HGB-Abschluss und Konzernmeldung aus einem abgestimmten Datenbestand erstellt werden können.

Kontakt

Konzernreporting für Ihre deutsche Gesellschaft anfragen

Im Erstgespräch klären wir lokale Buchhaltung, Reporting-Frequenz, Group Chart of Accounts, anzuwendenden Rechnungslegungsstandard, Intercompany-Struktur, Reporting Package, Closing Calendar und den gewünschten Leistungsumfang.